Chronische Erschöpfung

Manfred van Treek – Viernheim In den letzten 20 bis 30 Jahren treten in der Bevölkerung entwickelter Länder zunehmend Krankheitszustände auf, die mit starker Schwäche, schneller Erschöpfbarkeit und verschiedenen weiteren Symptomen einhergehen. Eine ausgeprägte Verminderung der Aktivitäten gehört obligatorisch dazu. Die Patienten sind arbeitsunfähig und in ihren privaten Aktivitäten stark eingeschränkt. Im Jahre 2003 legte eine kanadische Arbeitsgruppe für diese als chronic fatigue syndrome/myalgic encephalomyelitis (CFS/ME) bezeichnete Erkrankung anamnestische und diagnostische Kriterien fest, welche später zu „Internationalen Konsenskriterien“ erweitert wurden. Selbsttest von Fatigatio Unter den Suchwörtern „Konsenskriterien cfs fatigatio“ findet man auf www.fatigatio.de einen Test zum Ausdrucken, der von betroffenen Patienten ausgefüllt und selber ausgewertet werden kann. Die Auswertung weist darauf hin, ob die Erschöpfung als Symptom der ME mit entzündlichen Vorgängen im ZNS (Zentralnervensystem) oder als Begleiterkrankung anderer Krankheiten eingeordnet werden kann. Zur Diagnose-Findung gehören eine umfassende Anamnese, die körperliche Untersuchung, LaborUntersuchungen und bildgebende Verfahren wie das MRT (Magnet-ResonanzTomographie) oder PET (Positronen-Emissions-Tomographie).

PDF: Manfred van Treek CFS-Artikel Langform

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