Jens Spahn verbreitet nur seine Wahrheit! #NichtMeinGesetz

Olaf Kosinsky / Wikipedia
Olaf Kosinsky / Wikipedia

Jehns span schon wieder mit seinen Menschen-verachtende sozial-debile Haltung!

Jens Spahn erzählt Betroffenen und der Öffentlichkeit nicht alles! 

Herr Spahn wird es nicht leid, in den Medien eine Beschwichtigungspolitik zu fahren. Die hat folgendes Konzept: Er stellt Fakten falsch dar und spricht an anderer Stelle Wahrheiten aus, ohne die Konsequenzen zu nennen. Das ganze garniert er – völlig zusammenhanglos – mit der Rezitation der heeren Gesetzesziele.

Im Klartext:

  1. Herr Spahn wird nicht müde, zu behaupten, dass nur Leute betroffen sind, die 24 Stunden Intensivpflege brauchen. Das steht nicht in dem Gesetzesentwurf! Dort steht, dass Versicherte betroffen sind, die einen hohen Bedarf an Behandlungspflege haben.
  2. Selbst wenn dem so wäre – es gibt Menschen, die 24 Stunden Behandlungspflege benötigen und trotzdem selbstbestimmt leben möchten.Diese Patientengruppe verschweigt Herr Spahn in der öffentlichen Diskussion völlig. Er kommt an dieser Stelle gerne direkt auf den Koma-Patienten in der Beatmungs-WG zu sprechen. Er ignoriert völlig, dass es Personen gibt, die 24/7 Behandlungspflege brauchen und dennoch im Kreis ihrer Familie mitsamt Kindern, Job und Freizeit leben und dies auch weiterhin tun möchten. Eine Differenzierung ist im Gesetzesentwurf gerade nicht vorgesehen.
  3. Dass dies nicht nur einer Unachtsamkeit oder Unwissenheit des Ministeriums geschuldet ist, welche man prinzipiell durch Information einfach beheben könnte, zeigt sich schon daran, dass im Entwurf eine Zumutbarkeitsklausel vorgesehenist. Wenn doch die im Text vorgesehenen Maßnahmen nur zum Wohle der Betroffenen sind und nicht gegen deren Willen getroffen würden, bräuchte es eine Ausnahmeregelung gerade nicht. An dieser Stelle entlarvt sich der Gesetzesentwurf selbst.
  4. Keiner stellt ernsthaft die Gesetzesziele – Verbesserung der Entwöhnung von Beatmung und Verhinderung von Betrug mit BeatmungsWGs – infrage. Jedoch werden diese Ziele nicht dadurch erreicht, Menschen, die einen hohen Bedarf an Behandlungspflege haben, in Heime einzuweisen.

Quelle zum weiterlesen und unterzeichnen: https://www.change.org

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